Landeslehrgang JJVB (Baden) und JJVW (Württemberg) 13.10.2012

Gemeinsamer Landeslehrgang JJVB (Baden) und JJVW (Württemberg) am 13.10.2012 in Heilbronn

Hochkarätige Referenten aus beiden Landesver-bänden fanden den Weg nach Heilbronn. Achim Hanke, 8. Dan JJ, Lehrreferent JJVB, Stefan Stöhr, 4. Dan JJ, Lehrwart JJVW, Günter Beier, 6. Dan JJ, Prüfungsbeauftragter JJVB sowie Heinz Kappelmeyer 5. Dan JJ Mitglied im Lehrteam JJVW. Ebenfalls waren 107 Teilnehmer aus allen Teilen Baden-Württembergs erwartungs-voll angereist und ihre Erwartungen wurden voll erfüllt. 

Nach einer allgemeinen Begrüßung durch Hennes Meinikheim, Vizepräsident Breitensport JJVW und Vorstellung der Referenten wurden die Teilnehmer in 2 Gruppen und auf zwei Hallen verteilt. Die beiden Referenten aus Baden Achim Hanke und Günter Beier übernahmen die ersten 2 Stunden und hatten pro Gruppe jeweils 1 Stunde Zeit sich mit dem Thema des Lehrgangs zu beschäftigen. Den zweiten Teil der insgesamt 4 Stunden übernahmen Ihre Kollegen aus Württemberg Stefan Stöhr und Heinz Kappelmeyer.

Jeder der vier befasste sich auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema Selbstverteidigung gegen realitätsnahe Angriffe. Den Teilnehmern wurden die Unterschiede zwischen dem Training für Prüfungen oder Wettkampf zu einem echten Angriff auf der Straße oder auch z.B. in einer Kneipe anhand von Beispielen erläutert. Die Teilnehmer hatten dann anhand von Übungen die Möglichkeit diese neuen Kenntnisse zu üben. Z.B. strapazierte Günter Beier die Teilnehmer mit mehreren Angreifern und verschiedenen Trainingsmöglichkeiten um den Stress eines realen Angriffs zu simulieren. Bei Stefan Stöhr kam dann auch noch das Trainingsmesser mit stumpfer metallischer Klinge zum Einsatz. Jedem der Teilnehmer dürfte jetzt klar sein, dass die Realität doch ein riesen Unterschied zum Training im Dojo mit klaren Regeln ist. Auf der Straße bekommt man keine zweite Chance wenn der erste Abwehrversuch scheitert. Wer hier nicht mit dem ganzen Kopf bei der Sache ist und zu lange überlegt was er machen könnte hätte im Wettkampf verloren. Auf der Straße würde dies noch schlimmer ausgehen.

Am Ende des Lehrganges haben die Teilnehmer neue Erkenntnisse gewonnen die Sie in Ihr Training in den Heimatvereinen einfließen lassen können.

Hennes Meinikheim bedankte sich bei den Referenten am Ende des Lehrgangs im Namen der Teilnehmer und lobte die tolle Organisation des Ausrichters der TSG Heilbronn, die es trotz einer kurzfristigen Hallenänderung und den damit verbundenen Mattentransport geschafft hatten für optimale Trainingsmöglichkeiten zu sorgen. Elke Patschan überreichte als Vertreterin der TSG Heilbronn an die Referenten ein kleines Württembergisches Weinpräsent.

Ralf Großhans